Laufzeit: November 2025 – September 2027
Gegenstand des Auftrages ist die Entwicklung und Durchführung eines sechsteiligen Trainingsprogramms zum Thema „Bio-Based Urbanism in Thailand" im Rahmen des Projektes CHARMS-BIO. Manufacturing Cities mit David Bauer ist dabei als Auftragnehmer der Fraunhofer-Gesellschaft tätig und entwickelt die Trainingsinhalte in Kooperation mit dem King Mongkut's Institute of Technology Ladkrabang in Bangkok.
Hintergrund und Zielsetzung
Das Trainingsprogramm richtet sich an Politiker:innen, Planer:innen sowie an verwandte Disziplinen aus dem privaten Sektor und der öffentlichen Verwaltung in Thailand. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, bio-basierte Baumaterialien in ihrer Region hochzuskalieren – durch die Integration in alltägliche Handlungsfelder wie den Gebäudeentwurf, die Umsetzung von Infrastrukturprojekten sowie durch Materiallieferketten und politische Rahmensetzung.
Der Kurs besteht aus sechs aufeinander aufbauenden Modulen, die das bestehende Erfahrungswissen der Teilnehmenden berücksichtigen und komplementäre Grundlagen sowie kollaborative Methoden vermitteln. Die Wissens- und Methodenvermittlung erfolgt durch Manufacturing Cities mit David Bauer in Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal von KMITL sowie, wo möglich, mit externen Praktiker:innen.
Die sechs Module im Überblick
Modul 1 – Shifting Perspectives: Fundamentals of Bio-Based Urbanism
Grundlegende Terminologien und Schlüsselstrategien werden definiert. Das Modul schafft ein gemeinsames konzeptionelles Verständnis von Bio-Based Urbanism im Kontext des thailändischen Klimas und Politikrahmens und grenzt den Begriff gegenüber angrenzenden Konzepten wie Sustainable Urbanism, Biophilic Urbanism und Smart Cities ab.
Modul 2 – Mapping Flows: Unpacking Spatial Dimensions of Bio-Based Urbanism
Im Zentrum steht der Perspektivwechsel: von Gebäuden als isolierten Objekten hin zu Städten als Kulminationspunkten miteinander verwobener Material- und Sozialflüsse zwischen urbanen und ländlichen Räumen. Untersucht werden unter anderem Potenziale von Bambus, tragenden Holzkonstruktionen, Typha- und Hanftrennwänden sowie landwirtschaftlichen Reststoffen wie Reisstroh und Bagasse.
Modul 3 – Building Networks: Economic Interventions for Bio-Based Urbanism
Das Modul verlagert den Fokus von der räumlichen Analyse hin zur ökonomischen Interventionsgestaltung. Untersucht werden ökonomische und organisatorische Barrieren, die eine Skalierung bio-basierter Wertschöpfungsketten bislang verhindern.
Modul 4 – Weighing Impacts: Ecological Drivers, Benefits, and Risks
Anhand von Safeguards-Frameworks aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit werden soziale und ökologische Risiken der Skalierung bio-basierter Materialien beleuchtet – etwa Verdrängung indigener Gemeinschaften, Monokulturen, Konzentration von Landeigentum und ökologische Degradation.
Modul 5 – Opening Doors: Policy, Governance, and Regulatory Pathways
Politische Instrumente, Governance-Strukturen und Kollaborationsformen werden bearbeitet, die eine Skalierung bio-basierten Bauens ermöglichen. Mittels Cross-Sector Design entwerfen Teilnehmende gemeinsam mit Verwaltung, Herstellern, Architekt:innen und Entwicklern konkrete Ausschreibungsunterlagen und Governance-Frameworks.
Modul 6 – Inspiring Action: Bio-Based Urban Change in Practice
Vom Klassenzimmer auf die Baustelle: Besichtigt werden unter anderem das Material Innovation Lab am KMITL, das Fraunhofer Typha Test House, Poomjai Garden & Natura Café, die TCDC Material Library, das Rabindhorn Building sowie die Oriental Bamboo Farm.
Laufzeit: November 2025 – September 2027
Gegenstand des Auftrages ist die Entwicklung und Durchführung eines sechsteiligen Trainingsprogramms zum Thema „Bio-Based Urbanism in Thailand" im Rahmen des Projektes CHARMS-BIO. Manufacturing Cities mit David Bauer ist dabei als Auftragnehmer der Fraunhofer-Gesellschaft tätig und entwickelt die Trainingsinhalte in Kooperation mit dem King Mongkut's Institute of Technology Ladkrabang in Bangkok.
Hintergrund und Zielsetzung
Das Trainingsprogramm richtet sich an Politiker:innen, Planer:innen sowie an verwandte Disziplinen aus dem privaten Sektor und der öffentlichen Verwaltung in Thailand. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, bio-basierte Baumaterialien in ihrer Region hochzuskalieren – durch die Integration in alltägliche Handlungsfelder wie den Gebäudeentwurf, die Umsetzung von Infrastrukturprojekten sowie durch Materiallieferketten und politische Rahmensetzung.
Der Kurs besteht aus sechs aufeinander aufbauenden Modulen, die das bestehende Erfahrungswissen der Teilnehmenden berücksichtigen und komplementäre Grundlagen sowie kollaborative Methoden vermitteln. Die Wissens- und Methodenvermittlung erfolgt durch Manufacturing Cities mit David Bauer in Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal von KMITL sowie, wo möglich, mit externen Praktiker:innen.
Die sechs Module im Überblick
Modul 1 – Shifting Perspectives: Fundamentals of Bio-Based Urbanism
Grundlegende Terminologien und Schlüsselstrategien werden definiert. Das Modul schafft ein gemeinsames konzeptionelles Verständnis von Bio-Based Urbanism im Kontext des thailändischen Klimas und Politikrahmens und grenzt den Begriff gegenüber angrenzenden Konzepten wie Sustainable Urbanism, Biophilic Urbanism und Smart Cities ab.
Modul 2 – Mapping Flows: Unpacking Spatial Dimensions of Bio-Based Urbanism
Im Zentrum steht der Perspektivwechsel: von Gebäuden als isolierten Objekten hin zu Städten als Kulminationspunkten miteinander verwobener Material- und Sozialflüsse zwischen urbanen und ländlichen Räumen. Untersucht werden unter anderem Potenziale von Bambus, tragenden Holzkonstruktionen, Typha- und Hanftrennwänden sowie landwirtschaftlichen Reststoffen wie Reisstroh und Bagasse.
Modul 3 – Building Networks: Economic Interventions for Bio-Based Urbanism
Das Modul verlagert den Fokus von der räumlichen Analyse hin zur ökonomischen Interventionsgestaltung. Untersucht werden ökonomische und organisatorische Barrieren, die eine Skalierung bio-basierter Wertschöpfungsketten bislang verhindern.
Modul 4 – Weighing Impacts: Ecological Drivers, Benefits, and Risks
Anhand von Safeguards-Frameworks aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit werden soziale und ökologische Risiken der Skalierung bio-basierter Materialien beleuchtet – etwa Verdrängung indigener Gemeinschaften, Monokulturen, Konzentration von Landeigentum und ökologische Degradation.
Modul 5 – Opening Doors: Policy, Governance, and Regulatory Pathways
Politische Instrumente, Governance-Strukturen und Kollaborationsformen werden bearbeitet, die eine Skalierung bio-basierten Bauens ermöglichen. Mittels Cross-Sector Design entwerfen Teilnehmende gemeinsam mit Verwaltung, Herstellern, Architekt:innen und Entwicklern konkrete Ausschreibungsunterlagen und Governance-Frameworks.
Modul 6 – Inspiring Action: Bio-Based Urban Change in Practice
Vom Klassenzimmer auf die Baustelle: Besichtigt werden unter anderem das Material Innovation Lab am KMITL, das Fraunhofer Typha Test House, Poomjai Garden & Natura Café, die TCDC Material Library, das Rabindhorn Building sowie die Oriental Bamboo Farm.